Discussion:
DSL-Modem durch Powerline-Verbindung? Und...
(zu alt für eine Antwort)
kay
2017-04-23 11:17:54 UTC
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Hallo

Hat jemand Praktische Erfahrung damit ein DSL-Modem (oder Modem und
Router) über eine Powerline-Strecke mit den Router zu verbinden?

Ich überlege in der Richtung, weil ich dann den internen Router in einer
VM im Keller betreiben könnte und die WAN-Verbindung(en) im EG wo ein AP
(im Clientmode) dann einen 2. Uplink als Fallback erreicht. Zugleich
hätte ich die dienste die in eine DMZ sollen in einer nachbar-VM.

Das wäre die Einfache Lösung, wie mir scheint. Die Alternative wären
zwei Alte Managebare Switches (Netgear & Cisco) und ein Geflecht an
VLAN-Netzen von denen die uplinks dann zusammen über eine
Fastethernet-Strecke gehen müssten. Dabei wären DMZ und interne LANs nur
über das VLAN-Tag getrennt.

Die 100MBit PWL-Adapter sind vorhanden und akt. ungenutzt.

Was ist besser, sicherer??

Ich habe allerdings noch 2 schnellere PWL-Adapter die ich ggf. mal in
der Wohnung einsetzen will. In dem Fall vermute ich das sie entweder
durcheinander kommen (verschlüsselung auseinander halten?) oder sich
gegenseitig ausbremsen. Vermute ich da richtig?

Kay
--
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Tim Ritberg
2017-04-23 13:03:52 UTC
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Post by kay
Hallo
Hat jemand Praktische Erfahrung damit ein DSL-Modem (oder Modem und
Router) über eine Powerline-Strecke mit den Router zu verbinden?
Das sollte doch wohl gehen.

Tim
kay
2017-04-23 15:25:51 UTC
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Post by Tim Ritberg
Post by kay
Hallo
Hat jemand Praktische Erfahrung damit ein DSL-Modem (oder Modem und
Router) über eine Powerline-Strecke mit den Router zu verbinden?
Das sollte doch wohl gehen.
Ja ich weiß, Tim. Aber das war nicht die Frage. Sondern, ob es
Technische u.a. Probleme gibt an die wir beide evtl. jetzt nicht denken.
Die aber jemand machte der es so benutzte...

Wenn ich meine TAL im Keller lokalisieren könnte/wollte, und sie dort
abgreifen dürfte dann wäre das sicher noch der bessere Weg. Denn der HÜP
sitzt keine 3m neben dem VM-Server.

Aber: Darf man m.W. nicht und einen Telekomiker damit beauftragen ist zu
teuer. außerdem müsste der Splitter dann in den Keller und nur das
ISDN-Signal von dort in die Wohnung. Ergo: Auch Zu umständlich!

Kay
--
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Tim Ritberg
2017-04-23 16:28:24 UTC
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Raw Message
Post by kay
Ja ich weiß, Tim. Aber das war nicht die Frage. Sondern, ob es
Technische u.a. Probleme gibt an die wir beide evtl. jetzt nicht denken.
Die aber jemand machte der es so benutzte...
Ich habe ein DSL-Modem mal an einem Hub benutzt. DSL-Modems machen doch
auch nur Ethernet.
Post by kay
Wenn ich meine TAL im Keller lokalisieren könnte/wollte, und sie dort
abgreifen dürfte dann wäre das sicher noch der bessere Weg. Denn der HÜP
sitzt keine 3m neben dem VM-Server.
Aber: Darf man m.W. nicht und einen Telekomiker damit beauftragen ist zu
teuer. außerdem müsste der Splitter dann in den Keller und nur das
ISDN-Signal von dort in die Wohnung. Ergo: Auch Zu umständlich!
Die Telekom ist nicht mehr die Post ;-)
Scheiß auf die Plombe. Ist beim putzen abgegangen...

Tim
Andreas Bockelmann
2017-04-24 17:24:14 UTC
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Post by kay
Hallo
Hat jemand Praktische Erfahrung damit ein DSL-Modem (oder Modem und
Router) über eine Powerline-Strecke mit den Router zu verbinden?
Das nicht, aber eine Poweline-Verbindung mit einem TP-Link AV1200 störte mir
bei einer 608m langen TAL bei VDSL100 deutlich in die Leitung. Das eine
Powerline-Gerät steckte in einer Wnadsteckdose neben einer TAE-Dose, die ein
internes a/b der Fritzbox verband. Auf der halben Strecke dieser 2-paarigen
Leitung liegt das DSL-Signal vom Amt mit auf. Die Verbindung wurde genau
dann wieder besser, als ich die (nicht benötigte) TAE-Dose vom Verteiler
abklemmte und die 2-paarige Leitung zur Fritzbox nur noch 1-paarig mit Amt
(DSL) belegt war.

Unterm Strich: Powerline stört ins (V)DSL
--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
F/V +49-3221-1143516
kay
2017-04-24 18:56:15 UTC
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Raw Message
Post by Andreas Bockelmann
Post by kay
Hat jemand Praktische Erfahrung damit ein DSL-Modem (oder Modem und
Router) über eine Powerline-Strecke mit den Router zu verbinden?
Das nicht, aber eine Poweline-Verbindung mit einem TP-Link AV1200 störte
mir bei einer 608m langen TAL bei VDSL100 deutlich in die Leitung. Das
Meine Leitung ist 4.7km lang. Das da nicht viel drüber kommt ist klar.

Dein Adapter ist einer von diesen neueren mehr-als-gigabit Teilen, oder?
Post by Andreas Bockelmann
eine Powerline-Gerät steckte in einer Wnadsteckdose neben einer
TAE-Dose, die ein internes a/b der Fritzbox verband. Auf der halben
Strecke dieser 2-paarigen Leitung liegt das DSL-Signal vom Amt mit auf.
Die Verbindung wurde genau dann wieder besser, als ich die (nicht
benötigte) TAE-Dose vom Verteiler abklemmte und die 2-paarige Leitung
zur Fritzbox nur noch 1-paarig mit Amt (DSL) belegt war.
Hast du mal versucht ein paar Meter Geschirmtes Netzwerk-kabel zwischen
den Adapter und die dose zu bringen. so das der etwas weiter weg ist?
Post by Andreas Bockelmann
Unterm Strich: Powerline stört ins (V)DSL
Wenn es nur dort ist, kein Problem. Ich hab eh nur einen 2000'er und der
ist auch noch Rate-adaptive. Mehr als 16Mbit gibt es hier sowieso auch
nicht.

Aber, ich glaube ich versuche besser erst mal ob ich die Verbindung zw.
Router und Modem über ein VLAN aus dem Keller in die Wohnung zurück
geschaltet bekomme.

Sicherheits-technisch dürfte es ja wohl ausgeschlossen sein das jemand
aus der pppoe-session heraus in das VLAN kommt, oder? IPTV oder VoIP
habe ich hier jedenfalls (noch) nicht!

Ich bin auch nicht sicher ob dabei hinter dem Modem eigene VLAN's
genutzt werden, oder nur davor?!

Kay
--
Posted via SN
Andreas Bockelmann
2017-04-29 19:24:49 UTC
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Post by kay
Post by Andreas Bockelmann
Post by kay
Hat jemand Praktische Erfahrung damit ein DSL-Modem (oder Modem und
Router) über eine Powerline-Strecke mit den Router zu verbinden?
Das nicht, aber eine Poweline-Verbindung mit einem TP-Link AV1200 störte
mir bei einer 608m langen TAL bei VDSL100 deutlich in die Leitung. Das
Meine Leitung ist 4.7km lang. Das da nicht viel drüber kommt ist klar.
Dein Adapter ist einer von diesen neueren mehr-als-gigabit Teilen, oder?
Nominell sollte der 1,2Mbit bringen. Zwei Stück in einer Steckdosenleiste,
die wiederum an einer 50 Meter Kabeltrommel und ich bekam netto ca. 200
Mbit. Die Tp-Link-Tools zeigten ca. 600Mbit an.

Ein Problem hatte ich in dem Moment, wenn das Powerline-Signal aich auf der
Telefonleitung, die das DSL überträgt, einstreut. Ich weiß nicht in welchem
Frequenzbereich die Powerline Modems senden. Du wirst die oberen
DSL-Frequenzen ohnehin nicht bekommen, da ist Deine Leitung zu lang für.
Post by kay
Hast du mal versucht ein paar Meter Geschirmtes Netzwerk-kabel zwischen
den Adapter und die dose zu bringen. so das der etwas weiter weg ist?
Ich weiß nicht welche Dose Du meinst. Im Wohzimmer hatte ich den Adapter in
einer Steckdose direkt neben der TAE-Dose für mein Wohnzimmertelefon. Die
Fritzbox ist im Keller (Arbeitszimmer). Ich hatte erst Ruhe, als ich in
einem Verteiler das Adernpaar vom Wohnzimmer von der Leitung, auf der auf
dem ersten Adernpaar das DSL liegt, herausnahm.
Eine direkte Verbindung von Wohnzimmer zur Fritzbox bekomme ich nicht.
Post by kay
Post by Andreas Bockelmann
Unterm Strich: Powerline stört ins (V)DSL
Wenn es nur dort ist, kein Problem. Ich hab eh nur einen 2000'er und der
ist auch noch Rate-adaptive. Mehr als 16Mbit gibt es hier sowieso auch
nicht.
Aber, ich glaube ich versuche besser erst mal ob ich die Verbindung zw.
Router und Modem über ein VLAN aus dem Keller in die Wohnung zurück
geschaltet bekomme.
Sicherheits-technisch dürfte es ja wohl ausgeschlossen sein das jemand
aus der pppoe-session heraus in das VLAN kommt, oder? IPTV oder VoIP
habe ich hier jedenfalls (noch) nicht!
Ich bin auch nicht sicher ob dabei hinter dem Modem eigene VLAN's
genutzt werden, oder nur davor?!
Ich bin da nicht so tief drin in der Materie. Als ich studierte, wurde
gerade ISDN eingeführt :-)

Hast Du schon Powerline Geräte? Ich habe hier zwei 1200er TP-Link. Die
spielten besser als die 1200er von Develo. Falls Du die haben willst,
schreib mir eine Mail. Ich brauche die nicht, ich gehe jetzt mit zwei
WLAN-Geräte senkrecht durch die Kellerdecke. Das ist schneller und stabiler
als Powerline in meinem Haus. Meine selbstgebauten Phasenkoppler baue ich
aber nicht für Dich aus meinem Stromverteilerkasten aus :-)
--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
F/V +49-3221-1143516
Markus Luft
2017-04-29 21:39:17 UTC
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Post by Andreas Bockelmann
Post by kay
Post by Andreas Bockelmann
Post by kay
Hat jemand Praktische Erfahrung damit ein DSL-Modem (oder Modem und
Router) über eine Powerline-Strecke mit den Router zu verbinden?
Das nicht, aber eine Poweline-Verbindung mit einem TP-Link AV1200 störte
mir bei einer 608m langen TAL bei VDSL100 deutlich in die Leitung. Das
Meine Leitung ist 4.7km lang. Das da nicht viel drüber kommt ist klar.
Dein Adapter ist einer von diesen neueren mehr-als-gigabit Teilen, oder?
Nominell sollte der 1,2Mbit bringen. Zwei Stück in einer Steckdosenleiste,
die wiederum an einer 50 Meter Kabeltrommel und ich bekam netto ca. 200
Mbit. Die Tp-Link-Tools zeigten ca. 600Mbit an.
Ein Problem hatte ich in dem Moment, wenn das Powerline-Signal aich auf der
Telefonleitung, die das DSL überträgt, einstreut. Ich weiß nicht in welchem
Frequenzbereich die Powerline Modems senden.
<https://de.wikipedia.org/wiki/Trägerfrequenzanlage#Emissionen_und_unerw.C3.BCnschte_Ausstrahlungen_von_Tr.C3.A4gerfrequenzanlagen>
Störungen treten im Bereich von 3-20 MHz auf, also Kurzwelle.
Also stört das überwiegend VDSL und DSL eher weniger.

Vielleicht (nicht gelesen) auch interessant:
<https://www.teltarif.de/powerline-devolo-kurzwelle-test/news/59169.html>
hannes wendelfinger
2017-05-09 18:52:02 UTC
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Raw Message
Post by kay
Hallo
Hat jemand Praktische Erfahrung damit ein DSL-Modem (oder Modem und
Router) über eine Powerline-Strecke mit den Router zu verbinden?
Ich überlege in der Richtung, weil ich dann den internen Router in einer
VM im Keller betreiben könnte und die WAN-Verbindung(en) im EG wo ein AP
(im Clientmode) dann einen 2. Uplink als Fallback erreicht. Zugleich
hätte ich die dienste die in eine DMZ sollen in einer nachbar-VM.
Das wäre die Einfache Lösung, wie mir scheint. Die Alternative wären
zwei Alte Managebare Switches (Netgear & Cisco) und ein Geflecht an
VLAN-Netzen von denen die uplinks dann zusammen über eine
Fastethernet-Strecke gehen müssten. Dabei wären DMZ und interne LANs nur
über das VLAN-Tag getrennt.
Die 100MBit PWL-Adapter sind vorhanden und akt. ungenutzt.
Was ist besser, sicherer??
Ich habe allerdings noch 2 schnellere PWL-Adapter die ich ggf. mal in
der Wohnung einsetzen will. In dem Fall vermute ich das sie entweder
durcheinander kommen (verschlüsselung auseinander halten?) oder sich
gegenseitig ausbremsen. Vermute ich da richtig?
Kay
powerline uebertraegt im normal standard wohl maximal ethernet frames,
also kannst du eine ethernet strecke abbilden.

sprich xdsl modem oder aehnliches direkt am kupferkabel des telekomm
anbieters

die dahinterliegende strecke des xdsl modems falls es einen eth port hat
an dem ein router haengen kann, kannst du dann also per powerline
hinlegen wohin powerline bei dir reicht

viel erfolg

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